So funktioniert ein Speisekarten-QR-Code
Ein Speisekarten-QR-Code enthält nicht die Speisekarte selbst, sondern einen Link, etwa https://ihrrestaurant.de/speisekarte, und das Smartphone öffnet, was unter dieser Adresse steht. Der erste Schritt ist daher die Entscheidung, wo die Karte liegt: auf einer Seite Ihrer eigenen Website, als PDF über Google Drive oder Dropbox oder auf der Seite, die Ihnen ein Menü- oder Bestelldienst bereitstellt. Diese Website erstellt nur den Code; sie hostet weder Speisekarten noch Dateien.
Da der Code statisch ist, steht der Link darin ab dem Druck fest. Ändern können Sie aber den Inhalt hinter dem Link. Liegt die Karte unter einer festen Adresse und Sie aktualisieren diese Seite oder ersetzen die PDF an Ort und Stelle, funktionieren alle Tischaufsteller auch nach Preisänderungen und Saisonwechseln weiter. Ändert sich die Adresse selbst, etwa nach einem Wechsel des Menüdienstes, müssen die gedruckten Codes ersetzt werden.
Gäste scannen mit der Handykamera, sehen die Adresse und tippen zum Öffnen — ohne App-Installation. Ein kurzer Link auf Ihrer eigenen Domain wirkt außerdem vertrauenswürdiger als ein langer Link eines Drittanbieters.
Wo er hilft
- Tischaufsteller oder Aufkleber auf jedem Tisch, damit Gäste beim Warten stöbern können, statt sich eine laminierte Karte zu teilen.
- Ein Fensteraufkleber neben der Tür, mit dem Passanten Gerichte und Preise schon vor dem Eintreten prüfen können — auch nach Feierabend.
- Eine Beilage in der To-go-Tüte oder ein Hinweis auf dem Kassenbon, der zur Karte für die nächste Bestellung von zu Hause führt.
- Ein eigener Code an der Theke für die Seite mit Allergenen und Zutaten, auf den das Personal bei Nachfragen verweisen kann.
Tipps vor dem Druck
- Verwenden Sie eine Adresse, die Sie selbst verwalten, etwa ihredomain.de/speisekarte, und leiten Sie sie dorthin weiter, wo die Karte gerade liegt. Dann bedeutet ein Wechsel des Menüdienstes nicht, alle Tischaufsteller neu zu drucken.
- Öffnen Sie die Karte auf dem Handy über mobile Daten, nicht über das Restaurant-WLAN. Eine große PDF aus eingescannten Seiten lädt langsam und ist auf kleinen Bildschirmen schwer lesbar; eine einfache Webseite funktioniert besser.
- Halten Sie gedruckte Speisekarten bereit. Manche Gäste haben kein Smartphone, einen leeren Akku oder sehen schlecht — ein QR-Code sollte eine Erleichterung sein, nicht der einzige Weg zur Bestellung.
- Stellen Sie Allergeninformationen online genauso deutlich dar wie auf Papier und aktualisieren Sie sie, sobald sich ein Gericht ändert.
- Drucken Sie den Code auf Tischaufstellern mindestens 2 bis 3 cm breit. Für das Fenster erstellt „Druckvorlage / PDF“ ein A4-Plakat mit bearbeitbarer Überschrift, etwa „Hier geht’s zur Speisekarte“.