So funktioniert ein E-Mail QR-Code
Der Code enthält einen üblichen mailto:-Link. Zuerst kommt der Empfänger, dann Betreff und Nachricht als kodierter Text: mailto:[email protected]?subject=Frage%20zur%20Bestellung&body=Guten%20Tag%2C%20meine%20Bestellnummer%20lautet. Leerzeichen werden zu %20, damit jede Mail-App sie gleich liest.
Beim Scannen öffnet das Smartphone die Standard-Mail-App, etwa Mail auf dem iPhone oder Gmail auf Android, mit einem fertigen Entwurf. Die Person kann alles ändern und entscheidet selbst, wann sie sendet. Ist auf dem Gerät keine Mail-App eingerichtet, fragt das System womöglich nach einer App oder zeigt nichts Brauchbares — wichtig für Zielgruppen, die vor allem Webmail nutzen.
Nur das Feld An ist Pflicht. Betreff und Nachricht sind optional, sparen dem Absender aber Zeit und machen eingehende Mails leichter sortierbar.
Wo er hilft
- Eine Karte im Hotelzimmer öffnet eine E-Mail an die Rezeption mit dem Betreff „Zimmerwunsch“, sodass das Team sie schnell zuordnen kann.
- Eine Bedienungsanleitung enthält einen Support-Code, der die Modellbezeichnung im Betreff vorausfüllt.
- Am Messestand scannen Besucher einen Code und senden eine kurze E-Mail, um sich für den Newsletter einzutragen — mit einer Kopie ihrer Anfrage im Postausgang.
- Eine Schule nutzt auf einem Elternbrief einen Code für Rückmeldungen zur Teilnahme, mit dem Klassennamen im Betreff.
Tipps vor dem Druck
- Wählen Sie einen Betreff, den man später im Gesendet-Ordner wiedererkennt, etwa den Veranstaltungsnamen oder ein Produktmodell.
- Formulieren Sie den Text als Anfang, den der Absender ergänzt, z. B. „Meine Bestellnummer lautet“, statt einer langen fertigen Nachricht.
- Verwenden Sie eine Adresse, die Sie behalten. Eine persönliche Adresse, die sich ändern könnte, passt schlecht auf Gedrucktes.
- Scannen Sie den Code auf einem Smartphone mit einer anderen Mail-App als Ihrer, um zu prüfen, ob Betreff und Text vollständig ankommen.