So funktioniert ein PDF QR-Code
Ein QR-Code kann keine ganze PDF aufnehmen; schon ein kurzes Dokument ist viel größer als die wenigen Kilobyte, die ein Code speichern kann. Stattdessen enthält der Code einen Link zum Speicherort der Datei, etwa https://drive.google.com/file/d/1AbC…/view. Diese Website lädt keine Dateien hoch und hostet keine, daher legen Sie die PDF zuerst online ab.
Laden Sie sie bei Google Drive, Dropbox, OneDrive oder auf Ihre eigene Website hoch, kopieren Sie den Freigabelink und stellen Sie den Zugriff auf „Jeder mit dem Link“. Fügen Sie diesen Link hier ein. Wer den Code scannt, öffnet den Link im Browser, wo sich die PDF ansehen oder herunterladen lässt.
Der Code funktioniert, solange der Link funktioniert. Wird die Datei gelöscht, unter einen neuen Link verschoben oder auf privat gestellt, sehen Nutzer stattdessen eine Fehlermeldung oder eine Anmeldeseite.
Wo er hilft
- Ein Restaurant verlinkt einen Code auf die Speisekarte als PDF und aktualisiert die Datei jede Saison, ohne die Tischaufsteller zu ändern.
- Eine Produktverpackung enthält einen Code zur vollständigen Bedienungsanleitung, sodass das gedruckte Faltblatt nur die Sicherheitshinweise braucht.
- Ein Verkaufsschild für eine Immobilie öffnet Grundriss und Exposé für alle, die vorbeikommen.
- Eine Konferenz verteilt nach dem Vortrag einen einzigen Code für Folien und Handouts.
Tipps vor dem Druck
- Testen Sie den Link in einem privaten Browserfenster, in dem Sie nicht angemeldet sind. Verlangt er dort eine Anmeldung, ist die Freigabe falsch eingestellt.
- Um eine Datei zu aktualisieren, ohne den Link zu ändern, ersetzen Sie sie an Ort und Stelle, statt eine neue Kopie hochzuladen. Die Funktion „Versionen verwalten“ in Google Drive behält denselben Link.
- Vermeiden Sie Links mit Ablaufdatum, etwa temporäre Download-Links mancher Dateiübertragungsdienste.
- Halten Sie die PDF schlank und auf dem Handybildschirm lesbar. Ein 50-MB-Scan lädt über mobile Daten nur langsam.