So funktioniert ein Standort QR-Code
Der Code enthält einen geo:-Link mit zwei Zahlen, Breiten- und Längengrad, getrennt durch ein Komma: geo:52.516275,13.377704. Der Breitengrad muss zwischen -90 und 90 liegen, der Längengrad zwischen -180 und 180. Wichtig: Als Dezimaltrennzeichen dient der Punkt, nicht das Komma. Sie können die Werte eintippen oder vor Ort auf „Meinen Standort verwenden“ tippen.
Auf Android öffnet der Scan meist Google Maps oder eine andere Karten-App mit einer Markierung an den Koordinaten, bereit für die Navigation. Auf dem iPhone werden geo:-Links weniger einheitlich unterstützt; je nach iOS-Version und Scanner-App öffnet sich Apple Karten oder es werden nur die Koordinaten angezeigt. Nutzen die meisten Ihrer Besucher ein iPhone, ist ein URL-Code mit einem Google-Maps- oder Apple-Karten-Teilen-Link oft zuverlässiger.
Koordinaten bezeichnen eine Position, keinen Firmeneintrag. Genau das ist der Vorteil: Sie funktionieren auch für Orte ohne Adresse, etwa ein Seitentor, einen Parkplatz oder einen Treffpunkt im Park.
Wo er hilft
- Eine Hochzeitseinladung enthält einen Code zum genauen Eingang eines Guts, das Kartendienste auf der falschen Seite des großen Geländes verorten.
- Ein Schild am Wanderweg verlinkt auf die Koordinaten des Wanderparkplatzes — hilfreich, wenn es keine Straßenadresse gibt.
- Ein Lieferschein für ein Lager führt Fahrer zur richtigen Laderampe statt zum Haupteingang.
- Ein Festivalplan markiert Sanitätszelt oder Fundbüro mit Codes für alle, die die Orientierung verloren haben.
Tipps vor dem Druck
- Für die Koordinaten halten Sie in Google Maps den Finger lange auf den Punkt (am Computer: Rechtsklick) und kopieren die beiden angezeigten Zahlen.
- Fünf Nachkommastellen sind auf etwa einen Meter genau — das reicht völlig. Weitere Stellen machen den Code nur dichter.
- Achten Sie auf das Vorzeichen. Orte westlich von Greenwich haben einen negativen Längengrad, Orte südlich des Äquators einen negativen Breitengrad.
- Scannen Sie den Code vor dem Druck mit einem iPhone und einem Android-Smartphone, da Karten-Apps ihn unterschiedlich behandeln.